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MTB News > August 2011
Rothaus Poison-Bikes: Staffel-WM in Champéry, Schweiz - Am Berg läuft es bei Pfäffle gut
Christian Pfäffle vom Team Rothaus Poison-Bikes hat mit der deutschen Staffel bei der MTB-WM in Champéry Rang fünf belegt. Alexandra Engen beendete den Team-Wettbewerb mit Schweden auf Platz acht. Der Titel ging an Frankreich vor der Schweiz und Italien. Jenny Rissveds belegte bei den Juniorinnen Platz 21.
Christian Pfäffle wurde von Manuel Fumic (Kirchheim/T.) an erster Stelle auf seine Runde geschickt. Der Deutsche Juniorenmeister aus Neuffen wurde schnell vom niederländischen U23-Fahrer Henk-Jaap Moorlag überholt und versuchte sich dann gegen den Angriff des kanadischen U23-Fahrer und gegen den tschechischen Junior zu wehren, der nur fünf Sekunden hinter ihm auf die Strecke gegangen war.
„Auf dem ersten Teil der Strecke bin ich nicht gut klar gekommen, das muss ich am Donnerstag besser machen. Aber am Berg ging es sehr gut“, kommentierte Pfäffle seine Runde, nach der er an dritter Stelle an Olympiasiegerin Sabine Spitz (Murg-Niederhof) wechselte. Zuvor hatte er zwar dem Kanadier zwar den Vortritt lassen müssen, doch den Tschechen wieder abhängen können.
Spitz verlor Boden gegenüber der Kanadierin Catharine Pendrel und der Französin Julie Bresset und Marcel Fleschhut (Mosbach) war chancenlos gegenüber den Weltkassefahrern Maxime Marotte (Frankreich), Nino Schurter (Schweiz) und Marco Fontana (Italien), so dass es am Ende Rang fünf wurde, wie schon bei der Europameisterschaft. 1:23 Minuten fehlten auf die Franzosen, 27 Sekunden auf die Bronzemedaille, die Italien einheimste.
Bei Schweden waren es auf Rang acht 2:55 Minuten. Alexandra Engen fuhr an zweiter Position und war mit ihrer Leistung zufrieden. „Ich konnte mich über die ganze Runde gut motivieren und bin, bis auf ein paar kleine Fehler, mit der Strecke gut klar gekommen“, meinte Engen.
Jenny Rissveds sammelt Erfahrungen für die Zukunft
Ihre Landsfrau Jenny Rissveds hatte zwei Stunden zuvor das Rennen der Juniorinnen auf Platz 21 beendet. Das Ergebnis war für die Gastfahrerin im Team Rothaus Poison-Bikes nicht das, was sie sich ursprünglich erhofft hatte. Aber nach der ersten Streckenbesichtigung war sie angesichts der fahrtechnischen Herausforderungen noch völlig konsterniert gewesen. Nach der Startrunde von drei Kilometern lag sie auf Rang acht. Danach fiel sie auf Rang zehn zurück. „Am Anfang war es gut, aber dann waren meine Beine plötzlich völlig leer“, berichtete sie. Sie kämpfte weiter, aber am Ende erreichte sie mit 10:12 Minuten Rückstand nur als 21. das Ziel. Rissveds zog dennoch ein positives Fazit. „Ich bin stolz darauf, dass ich mit den technischen Passagen gut klar gekommen bin. Ich konnte sogar Fahrerinnen überholen. Das ist eine gute Erfahrung für mich, ich habe viel gelernt für die Zukunft. Am Montag konnte ich mir das noch nicht vorstellen“, sagte die Schwedin. Ihre anfängliche Furcht hat auch noch mit dem Sturz bei der Straßen-Europameisterschaft zu tun.
Weitere Informationen unter www.rothaus-poison-bikes.de
Photos: © 2011 EGO-Promotion
Photographen: Armin M. Küstenbrück / EGO-Promotion - Marius Maasewerd / EGO-Promotion



