Hauptmenü
MTB News > Juli 2011
Team Centurion-VAUDE: Erfolgreichstes Team bei der Bike Transalp
Rennbericht Bike Trans-Alp 2011:
Fahrer:
Die Eckdaten der Trans Alp sind schon mal sehr beeindruckend. In acht Etappen fuhrt die Strecke von Mittenwald nach Riva, 670 Kilometer und 21.500 Hohenmeter mussen dabei uberwunden werden. Das Team Centurion-VAUDE war mit drei Teams am Start. Bei den Herren, den Masters und in der Mixedwertung kampften die Orangenen um gute Platzierungen.
Etappe 1: Mittenwald-Weerberg
Schon die erste Etappe zeigte, warum die Trans-Alp als das Harteste Rennen gilt. Die konditionell anspruchsvolle Strecke fuhrte durchs Karwendel und endete mit einer kleinen Bergankunft am Weerberg. Fur das Team Centurion VAUDE gab es heute Licht und Schatten. Das Mixedteam mit Milena Landtwing und Martin Kiechle konnte sich hinter den grosen Favoriten Pia Sundstedt/Carsten Bresser von Rocky Mountain auf Platz 2 behaupten und legte gleich am ersten Tag einen erfolgreichen Grundstein fur die restlichen Etappen. Auch das Herrenteam mit Markus Kaufmann und Rupert Palmberger verkaufte sich sehr gut. Im stark besetzten Feld fuhren sie bis zuletzt in der Spitzengruppe und wurden letztlich mit nur acht Sekunden Ruckstand 5. Doch die beiden Masters Udo Bolts und Andi Strobel hatten mit einigen Problemen zu kampfen. Irgendwie wollte die Luft einfach nicht in den Reifen bleiben. Unzahlige verschossene Patronen spater erreichten die zwei zwar immer noch als dritte das Ziel, aber auf das Fuhrungsduo hatten sie schon fast 10 Minuten verloren.
Etappe 2: Weerberg-Mayrhofen
Neuer Tag, neues Gluck. Bis ganz nach vorne hat es auch heute nicht gereicht fur die Masters, aber Platz 2 in der Tageswertung war schon mal ein gelungener Auftritt. Ein ahnliches Bild wie gestern gab es in der Mixed Wertung. Rockymountain gab das Tempo vor, aber Milena und Martin konnten lange folgen, erst gegen Ende mussten sie etwas abreisen lassen. Aber mit Platz 2 wieder ein tolles Ergebnis. Und der Vorsprung auf Platz 3 wachst kontinuierlich. Bei den Herren musste Rupert mit Magenproblemen kampfen, am Ende war Platz 7 noch das Maximum an diesem Tag.
Etappe 3: Mayrhofen-Brixen:
Schneefall, Regen kalter Wind und fast 100 Kilometer bis ins Ziel. Eine entspannte Etappe sieht definitiv anders aus. Allerdings lief es heute bei Markus und Rupi wieder viel besser. In der Spitzengruppe uberquerten sie das verschneite Pfitscherjoch und kamen zusammen mit funf weiteren Teams in den Zielbereich in Brixen. Hier zahlte sich die Rennerfahrung von Markus voll aus. Er manovrierte sicher durch die engen Gassen und Rupi blieb an seinem Hinterrad. So konnten die beiden im Sprint den 2. Platz einfahren. Getoppt wurde das tolle Ergebnis noch von den beiden anderen Teams. Sowohl Milena/Martin, als auch Udo/Andi konnten jeweils einen Tagessieg einfahren!
Etappe 4: Brixen-St. Vigil
Andi kann ja bekanntlich das saukalte Wetter besonders gut leiden. Und tatsachlich hat er sich gestern wohl eine leichte Erkaltung eingefangen. Die beiden mussten heute etwas langsamer fahren und kassierten dadurch nochmal gut 12 Minuten Ruckstand. Milena und Martin fahren weiter unbeirrt ihr Tempo und distanzieren fast das ganze Feld. Lediglich Pia Sundstedt/Carsten Bresser sind noch ein klein wenig schneller unterwegs. Platz 2 geht auch heute wieder an Centurion-VAUDE. Markus und Rupi belegten im Tagesklassement wieder Platz 7.
Etappe 5: St. Vigil-Alleghe
Auch heute wieder Schnee! Diesmal war es fast noch kalter als am Pfitscherjoch. Alle Centurion-VAUDE Fahrer fuhren heute vom Start weg mit Regenjacke und ¡VHose. Wie gut, dass wir passend ausgerustet sind! Das Wetter war so schlecht, dass sich die Veranstalter entschlossen, aus Sicherheitsgrunden die Etappe vorzeitig zu beenden. Die Spitzengruppe verzichtete ebenfalls auf einen Sprint. Platz 2 war also eher Zufall, aber trotzdem eine super Leistung. Milena und Martin kampften sich auf Platz drei ins Ziel und die beiden Masters feierten ihren ersten Etappensieg. Damit starteten sie eine fulminante Aufholjagd, die das Rennen in der Masters Kategorie noch einmal richtig spannend machen sollte.
Etappe 6: Alleghe ¡V San Martino di Castrozza
Auch heute waren Andi und Udo wieder super unterwegs. Sie waren so schnell, dass kein anderes Team folgen konnte. Gut 9 Minuten machten sie am Ende auf die Fuhrenden gut und sicherten sich uberlegen ihren zweiten Tagessieg. In der Mixedwertung gab es wieder das ubliche Bild. Lange Zeit liegen Milena und Martin mit Rocky-Mountain gleich auf, nur am Schluss mussen sie die beiden ziehen lassen. Trotzdem eine super Leistung, Platz zwei auch heute im Tagesklassement. Markus und Rupi hatten heute einen schwarzen Tag. Zuerst bogen sie in einer Abfahrt falsch ab und schoben ihre Bikes einen Trail hinauf. Spater hat sich Rupi dann etwa 2km vor dem Ziel noch einen Nagel eingefangen und musste bis ins Ziel laufen.
Etappe 7: San Martino di Castrozza ¡V Trento
Das Ziel in Riva ruckt immer naher. Doch vor der Pizza am Lago mussen noch zwei schwere Etappen bewaltigt werden. Andi und Udo drehten auch heute wieder richtig auf. Diesmal waren es funf Minuten, die sie zwischen sich und die Zweitplatzierten bringen konnten. Wenn das morgen nochmal so weitergeht, ist alles offen! Auch Milena und Martin scheinen noch nicht mude zu sein; in einer Hundertstel Entscheidung setzten sie sich gegen Rocky durch und durften ihren nachsten Etappensieg feiern. Markus und Rupi waren heute super unterwegs, den hochsten Punkt erreichten sie kurz hinter Stockli und Bulls als drittes Team. Im langen Flachstuck bis ins Ziel schlossen Cannondale und Merida auf. Gegen Merida haben sie dann auch den Sprint um Platz drei verloren, aber trotzdem eine starke Etappe.
Etappe 8: Trento ¡VRiva
Finale! Heute ging es darum, sicher ins Ziel an den Gardasee zu kommen. Andi und Udo hatten noch alle Chancen auf den Gesamtsieg, auch wenn unter normalen Umstanden nichts mehr anbrennen sollte fur Wieltschnig/Zorweg. Der nachste Tagessieg zeigte aber sehr deutlich, was moglich gewesen ware. Vielleicht haben die beiden ja nachstes Mal mehr Gluck, von der Leistung sind sie auf jeden Fall sehr ernst zu nehmen. Milena und Martin liesen auch uberhaupt nichts mehr anbrennen. Mit dem zweiten Tagesplatz untermauerten sie die Spitzenleistung der ganzen Rundfahrt und sicherten sich vollig ungefahrdet den zweiten Platz in der Gesamtwertung. Auch bei Markus und Rupi waren die Platzierungen eigentlich schon gemacht. Aber die beiden lieferten noch eine sehr gute Etappe ab. Mit dem funften Tagesrang und Platz 6 in der Gesamtwertung konnen sie auf jeden Fall auch sehr zufrieden sein.
Die Bilanz des Team Centurion-VAUDE fallt insgesamt auserst positiv aus. 7 Etappensiege, 8 zweite Platze und 3 dritte Platze sind die beeindruckende Ausbeute. Dazu Platz 2 in der Mixedwertung, Platz 2 bei den Masters und Platz 6 bei den Herren. Das kann sich wirklich sehen lassen. Möglich wurde diese tolle Leistung durch die perfekte Versorgung durch das ganze Betreuerteam. Vielen Dank!!
Die Einzelergebnisse:
1. Etappe Markus Kaufmann/Ruppert Palmberger 5. Milena Landtwing/Martin Kiechle 2. Andi Strobel/Udo Bolts 3.
2. Etappe Markus Kaufmann/Ruppert Palmberger 7. Milena Landtwing/Martin Kiechle 2. Andi Strobel/Udo Bolts 2.
3. Etappe Markus Kaufmann/Ruppert Palmberger 2. Milena Landtwing/Martin Kiechle 1. Andi Strobel/Udo Bolts 1.
4. Etappe Markus Kaufmann/Ruppert Palmberger 7. Milena Landtwing/Martin Kiechle 2. Andi Strobel/Udo Bolts 3.
5. Etappe Markus Kaufmann/Ruppert Palmberger 2. Milena Landtwing/Martin Kiechle 3. Andi Strobel/Udo Bolts 1.
6. Etappe Markus Kaufmann/Ruppert Palmberger 11. Milena Landtwing/Martin Kiechle 2. Andi Strobel/Udo Bolts 1.
Weitere Informationen unter www.team-centurion-vaude.de