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MTB News > September 2011

Herausragende Leistungen des Topeak Ergon Racing Teams!


Zum Ausklang der Saison zeigt das Topeak Ergon Racing Team noch einmal welche Qualität in ihm steckt. Mennen holt bei der dreitägigen Trans Zollernalb den Gesamtsieg und Kalentieva gewinnt das Bundesliga-Finale in Bad Salzdetfurth. Mit einem taktisch ausgeklügelten Rennen holte der 26-jährige Robert Mennen vom Topeak Ergon Racing Team, dank der Unterstützung seines Teamgefährten Alban Lakata den Gesamtsieg bei der zweiten Auflage des Mountainbike-Etappenrennens „Sparkasse TRANS Zollernalb“. Als einziges Team hatte Topeak Ergon mit Mennen und Lakata auf der letzten Etappe von Albstadt nach Hechingen noch zwei heiße Eisen für den Gesamtsieg im Feuer. Diesen Trumpf spielten die Ergon-Profis auf der rund 76 Kilometer langen Distanz gnadenlos aus. „Wir haben ausgemacht abwechselnd zu attackieren, in der Hoffnung, dass einer von uns beiden weg kommt“, bestätigte Lakata, der als vierter über die Ziellinie rollte. Diese Rechnung ist dann auch voll aufgegangen, sehr zum Leidwesen des bis dato Führenden Karl Platt.

Taktik ging voll auf
Platt, der voll auf sich allein gestellt war, konnte die Lücke zum Spitzenduo Mennen/Genze irgendwann nicht mehr schließen und fiel zurück. Jetzt war die Bahn frei für Mennen, der sich als zweiter hinter dem Etappensieger Hannes Genze den Gesamtsieg sicherte. „Wir haben gut harmoniert. Hannes hat viel Arbeit gemacht“, erklärte ein glücklicher Mennen, für den dieser Erfolg eines der größten Highlights seiner Karriere bedeutet. Auch für den Österreicher Alban Lakata war es ein sehr erfolgreiches Wochenende auf der schwäbischen Alb. Am Ende stand ein Etappensieg (Samstag) und der 4. Platz in der Gesamtwertung für den 32-Jährigen zu Buche.

Irina siegt mit Ansage
Mit ihrem Sieg beim letzten Bundesliga-Stopp in Bad Salzdetfurth und als zweite im Gesamtklassement sorgte auch Irina Kalentieva für einen letztendlich versöhnlichen Saison-Ausklang. Dabei kam Irina laut eigener Aussage erst gar nicht so gut ins Rennen: „Nach zwei Runden wurden die Beine jedoch besser und ich habe mich großartig gefühlt. Ich wollte hier unbedingt gewinnen“, stellte die Ergon-Racerin am Ende noch mal klar. Damit bestätigte die 33-jährige Ausnahmeathletin ihre Kampfansage von vor zwei Wochen in Heubach eindrucksvoll.

„Kurschi“ mit rasanter Aufholjagd
Erfreuliches gibt es auch von Wolfram Kurschat zu berichten. Der dreifache Deutsche Meister aus dem Topeak Ergon Racing Team kam wegen einer Erkältung schon leicht angeschlagen nach Bad Salzdetfurth, fühlte sich aber dennoch sehr gut und war hoch motiviert. „Doch nach rund 100 Metern bin ich im Startgedränge mit dem Fuß an einer Absperrung hängen geblieben und über den Lenker gegangen“, so der 36-Jährige. „Nachdem ich mich wieder sortiert hatte musste ich dem Feld hinterher fahren, aber es ging richtig gut.“ Am Ende wurde Kurschat immerhin noch Sechster und verfehlte das Podium gerade mal um 20 Sekunden. „Trotzdem war
es ein tolles Rennen“, sagte er im Ziel. „Die 15.000 Zuschauer haben mich bei meiner Aufholjagd angefeuert und regelrecht nach vorne gepeitscht. Das zeigt welchen Stellenwert der Mountainbike-Sport in Deutschland mittlerweile hat.“

Weitere Informationen unter www.topeak-ergon-racing.com


Fotos: Sportograf


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