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MTB News > April 2012

Rothaus Poison-Bikes: U23-Weltcup in Houffalize, Belgien - Überraschung: Christian Pfäffle knackt die Top-Ten


Christian Pfäffle vom Team Rothaus Poison-Bikes hat beim U23-Weltcup in Houffalize, Belgien, Rang neun belegt und damit für eine große Überraschung gesorgt. Der Neuffener war mit 2:47 Minuten Rückstand drittbester Deutscher. Christian Pfäffle scheint ziemlich gut zu wissen, was er kann. Top 15 hatte er für den zweiten Weltcup in Houffalize als Ziel ausgegeben. Das schien ziemlich hoch gegriffen, denn so mancher ambitionierter deutscher U23-Biker hat sich daran schon die Zähne ausgebissen.

Der Deutsche Juniorenmeister des vergangenen Jahres kam von seiner 19. Startposition, die er sich in Pietermaritzburg erobert hatte, gut ins Rennen und als die erste Runde beendet war, wurde Pfäffle auf Rang 13 notiert. Damit lag er bereits im Zielbereich, doch er fuhr mutig weiter sein Tempo. Langsam aber sicher verbesserte er sich bis auf Rang acht. „Ich glaube nach der ersten Runde hat mich keiner mehr überholt“, meinte er im Ziel. Mit Ausnahme des Deutschen U23-Meisters Markus Schulte-Lünzum (Haltern), der nach einem Defekt von Platz zwei auf zehn zurück fiel und Christian Pfäffle gemeinsam mit dem Franzosen Jordan Sarrou einholte.

Zu diesem Zeitpunkt schrieb man schon die letzte von fünf Runden und Pfäffle hatte beim Aufstehen aus dem Sattel etwas Probleme mit Krämpfen. „Deshalb habe ich etwas raus genommen und die beiden heran kommen lassen“, erklärte Pfäffle. Gemeinsam kamen sie auf die Zielgerade wo es zum Sprint kam, den Schulte-Lünzum eine Sekunde vor Pfäffle und Sarrou gewann. „Platz neun ist super. Die Strecke war aber auch perfekt für mich“, jubelte der noch 18-Jährige.

Vor der Saison hatte er auf Top-20-Platzierungen im U23-Weltcup gehofft, was im jüngsten von vier Jahrgängen auch schon viel ist. Nach dem starken Auftakt in Pietermaritzburg (19.) wollte er mehr und peilte die Top 15 an, um damit die Norm für die Weltmeisterschaft zu erfüllen.

„Nein, vor der Saison hätte ich mit so einem Ergebnis nicht gerechnet“, bekannte Pfäffle, der 2:47 Minuten Rückstand auf den Sieger Ondrej Cink (1:19:33 Stunden) hatte. Bester Deutscher wurde Julian Schelb aus Münstertal, der nach einer steten Aufholjagd mit 27 Sekunden Rückstand, sechs Sekunden hinter dem Österreicher Alexander Gehbauer, auf Rang drei landete und damit für ein hervorragendes deutsches Mannschaftsergebnis sorgte.

In der U23-Weltcup-Gesamtwertung liegt Pfäffle nach zwei Rennen auf Rang zehn. Gehbauer führt, Schulte-Lünzum ist Vierter, Schelb Siebter.

Weitere Informationen unter www.rothaus-poison-bikes.de


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