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MTB News > Juli 2011
Albstadt für BlackTusk Racing kein gutes Pflaster
Die Ambitionen waren groß und realistisch – das Ergebnis beim Albstadtbikemarathon für die 4 Piloten des BlackTusk Racing Team ernüchternd. Außer Rene Tann mussten alle Fahrer mit Problemen kämpfen.
Torsten Marx hatte zu Beginn des Rennens viel Führungsarbeit geleistet und musste nur ganz kurz an einem ganz steilen Anstieg die Verfolgergruppe des späteren Siegers Alex Moos (BMC) ziehen lassen. Just als er wieder heranfahren wollte, verabschiedete sich die Luft in Marx´Hinterrad – und der Hechinger rollte am Ende als 17. ins Ziel. „Klar bin ich enttäuscht. Aber ein Reifendefekt kann immer passieren. Da steckt man nicht drin“, so Marx.
Teamkollege Rene Tann war zur Unterstützung von Torsten Marx bei dessen Heimrennen eingeteilt und war maßgeblich an der Verkleinerung der Spitzengruppe beteiligt. Später hielt sich Tann etwas mehr zurück, und konzentrierte sich auf den Beginn des Ausscheidungsfahrens ab 20 Kilometer vor dem Ziel um Rang 2 bis 7. „Jeder Anstieg, jede Bergkuppe wurde nun voll gefahren. Leider hatte ich auf den letzten 2 Km den Kontakt durch den schnellen Richtungswechsel durch die Stadt Albstadt an die Gruppe etwas verloren und überquerte somit als 7 die Ziellinie. Ich bin das Rennen nur aus dem Training heraus gefahren, liege also voll im Plan für die Trans Alp, die bereits am kommenden Samstag, 16. Juli, in Mittenwald startet.“
Für die beiden Nachwuchsfahrer ging der „Heim-Grand-Prix“ leider auch sprichwörtlich „in die Hose“. Marcel Reiser hatte ausgerechnet vor dem Heimspiel Nachts Schüttelfrost und Durchfall – hielt sich 20 Kilometer an der Spitze auf, musste dann aber, als sein Zustand immer schlechter wurde einsehen, dass es keinen Sinn macht – und stieg vollkommen entkräftet aus. „Es ist total enttäuschend. Aber was soll ich tun. Wenn ich sehe, wo die Fahrer, mit denen ich vor Wochenfrist noch in der Gruppe war, im Endklassement gelandet sind, tut das schon weh. Es wäre viel möglich gewesen. Mein Körper konnte aber nicht, so hart ist der Sport“. Reisers Transalp-Partner Steffen Beck ging anfangs ein „etwas" zu hohes Tempo in der Gruppe um den Namibier Mannie Heymans (Garmin Adidas). Eine Gruppe dahinter hatte Beck eine gute Ausgangslage und Position gefunden. „Dann lief es. Ich fühlte mich gut, bis zum großen Malheur“, so Beck, dem bei Kilometer 60 die Kette riss. Ein Fussmarsch kostete massig Zeit und alle Chancen auf eine gute Platzierung. Dass der Pfeffinger trotzdem ins Ziel fuhr, zeigt seine tolle Moral.
Am Samstag startet wie erwähnt die Bike-Transalp. Torsten Marx und Rene Tann wollen in den Kampf um das Gesamtklassement eingreifen – Von Marcel Reiser und Steffen Beck ist beim ersten Start bei einem Etappenrennen kein Wunder – aber ein ansprechendes Ergebnis und viel mitgenommene Erfahrung zu erwarten.
Zusätzliche Infos rund um das Black Tusk Racing Team finden Sie auf der offiziellen Webseite unter www.blacktusk-racing.de