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MTB News > Juli 2011
Team Topeak-Ergon: Marathon WM - 3 x Top 10
Robert Mennen finished überraschend stark auf Platz 9. Sally Bigham kämpft sich trotz zwei Platten auf Platz 6, ebenso Alban Lakata, der Probleme mit den hohen Temperaturen hat.
Das Saison-Highlight der internationalen Marathonszene fand am vergangenen Wochenende im italienischen Montebelluna statt. Die WM-Distanz der Herren betrug 115 Kilometer, die der Damen 98 Kilometer in der malerischen Region in der Nähe von Venedig. Unter hochsommerlichen Temperaturen traten Weltmeister Alban Lakata, Vize-Europameisterin Sally Bigham und der Bronze- Gewinner der diesjährigen Deutschen Meisterschaft Robert Mennen vom Topeak-Ergon Racing Team an.
Genau diese Temperaturspitzen von über 30 Grad machten Alban Lakata am Rennwochenende zu schaffen. Die Vorbereitungen auf sein Saisonziel waren geplant, Trainingszustand und Material waren auf den Termin hin optimiert. Alban hatte aber mit der Hitze zu kämpfen und beendete das Rennen dennoch auf dem 6. Platz. „Das waren wirklich nicht meine Verhältnisse. Mein Körper kam mit der Kombination aus der Hitze und dem Druck des Rennens nicht optimal zurecht. Das Resultat ist für mich im Moment natürlich eine Enttäuschung, aber ich habe alles gegeben und mich richtig vorbereitet. Heute sollte es einfach nicht sein ...“, sagte Alban nach dem Rennen.
Die britische Marathonspezialistin Sally hatte sich ebenso große Ziele gesteckt. Nach ihrer bislang äußerst erfolgreichen Saison und dem Vize-Europameister-Titel wollte sie in Montebelluna in die Vollen gehen. Sie hatte allerdings weniger mit dem Wetter zu kämpfen als mit schleichenden Reifendefekten. So musste sie während des Rennverlaufs 2 Mal in der Techzone anhalten. Ironischerweise hatte Sally in ihrer bisherigen Profi-laufbahn nie einen Platten im Rennen. Im Anbetracht dieser Umstände ist ihre Leistung, das Rennen auf dem 6. Platz zu beenden, umso bemerkenswerter.
Nachwuchs-Star Robert Mennen hat mit seinem 9. Platz als drittbester Deutscher ein weiteres Mal alle überrascht. „Das Rennen war bis zur Mitte ziemlich hektisch und zog sich erst nach der 3. Feedzone auseinander. Ich kam dabei gut weg und realisierte lange Zeit gar nicht so weit vorne zu fahren. Ich bin total zufrieden und habe mein persönliches Top 15 Ziel mehr als erreicht“, resümiert Robert das WM-Rennen.
Weitere Informationen unter www.topeak-ergon-racing.com